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4-Säulen-Hydraulikpresse 50T mit Folgeverbundwerkzeug

Für einen Kunden aus der Metallbranche entwickelte und realisierte Fabrit eine 4-Säulen-Hydraulikpresse mit einer Presskraft von 50 Tonnen, ausgestattet mit einem Folgeverbundwerkzeug sowie einem automatischen Bandzuführsystem.

Ziel des Projekts war es, mehrere bislang getrennte Fertigungsoperationen in einer einzigen, vollautomatischen Maschine zu integrieren.

Ausgangssituation und Herausforderung

Der Produktionsprozess wurde zuvor auf fünf unterschiedlichen Maschinen durchgeführt, die jeweils folgende Arbeitsschritte ausführten:

  • Umformen,

  • Kennzeichnen,

  • Lochen,

  • Ablängen / Beschnitt.

Die verteilte Prozessstruktur führte zu:

  • hohen Betriebskosten,

  • erhöhtem innerbetrieblichem Transportaufwand,

  • größerem Fehlerrisiko,

  • begrenzter Prozesseffizienz,

  • nicht optimaler Ressourcennutzung.

Der Kunde benötigte eine Lösung, welche alle Arbeitsschritte in einem automatisierten System zusammenführt und den Bedienereingriff auf ein Minimum reduziert.

Leistungsumfang Fabrit

Fabrit war verantwortlich für:

  • Entwicklung des technologischen Gesamtkonzepts zur Integration aller Prozessschritte,

  • mechanische Konstruktion der 4-Säulen-Hydraulikpresse,

  • Auslegung und Konstruktion des Folgeverbundwerkzeugs,

  • Integration des automatischen Bandvorschubs,

  • Inbetriebnahme und Optimierung des Automatikbetriebs,

  • Erstellung der vollständigen technischen Dokumentation.

Technische Lösung

Entstanden ist eine 4-Säulen-Hydraulikpresse mit 50 Tonnen Presskraft im vollautomatischen Betrieb.

Die Maschine integriert innerhalb eines einzigen Arbeitszyklus:

  • Umformen,

  • Kennzeichnen,

  • Lochen,

  • Beschnitt.

Das eingesetzte Folgeverbundwerkzeug ermöglicht die Durchführung aller Operationen im kontinuierlichen Bandprozess und reduziert die Taktzeit erheblich.

Zudem wurde das Werkzeug für einen schnellen Formatwechsel ausgelegt, sodass Bauteile in zwei unterschiedlichen Durchmessern ohne Austausch des kompletten Systems gefertigt werden können.

Ergebnis

  • Zusammenführung von fünf Prozessschritten in einer Maschine,

  • deutliche Reduzierung der Betriebskosten,

  • Steigerung von Effizienz und Prozessstabilität,

  • Eliminierung von Zwischenhandhabung und Transport,

  • minimaler Bedienereingriff im Produktionszyklus,

  • schneller Werkzeugwechsel zwischen zwei Produktvarianten,

  • verbesserte Wiederholgenauigkeit und Produktqualität.