Die Montage der Betten erfolgte zuvor an einzelnen Arbeitstischen. Nach Abschluss jeder Arbeitsoperation mussten die Bediener die schweren Rahmen manuell von Station zu Station transportieren.
In einem Prozessschritt war zusätzlich ein manuelles Drehen des schweren Bettgestells erforderlich.
Dies führte zu:
hoher körperlicher Belastung der Mitarbeitenden,
wiederholtem Heben schwerer Komponenten während der gesamten Schicht,
personellen Einschränkungen (kein Einsatz von Frauen an der Linie aufgrund des manuellen Drehvorgangs),
einer nicht ergonomischen Arbeitsorganisation,
begrenzten Möglichkeiten zur Skalierung der Produktion.
Der Kunde benötigte eine Lösung, die den manuellen Transport und das Drehen schwerer Bauteile eliminiert und gleichzeitig Sicherheit sowie Prozessstabilität verbessert.
Fabrit war für die vollständige Realisierung beider Montagelinien verantwortlich:
Entwicklung des technischen Gesamtkonzepts,
Erstellung der vollständigen Fertigungsdokumentation,
Fertigung und mechanische Montage,
Transport zum Kunden,
Installation und Inbetriebnahme,
Service- und Supportleistungen nach der Implementierung.
Wir entwickelten zwei strukturierte Montagelinien mit integriertem Zwischenförder- und Transfersystem, wodurch der manuelle Transport schwerer Rahmen vollständig entfiel.
Ein zentrales Element der Gestell-Montagelinie war die Integration eines mechanischen Drehsystems, das ein sicheres und kontrolliertes Wenden der schweren Bauteile ohne körperliche Belastung der Bediener ermöglicht.
Die neue Linienstruktur:
optimierte den Materialfluss,
eliminierte manuelles Heben,
verbesserte die Ergonomie deutlich,
erhöhte die Arbeitssicherheit,
stabilisierte und standardisierte den Montageprozess.